Nazi-Bewegungsmelder: Chronologie rechter und rassistischer Vorkommnisse. Wenn Ihr selbst Zeuge von Vorkomnissen dieser Art werdet, anderweitig etwas mitbekommt oder wir in der Chronologie etwas vergessen haben, lasst es uns bitte wissen. Optimal wäre natürlich, wenn Ihr gleich eine Quelle mitliefern könnt.

Eine unvollständige Chronologie rechter und rassistischer Aktivitäten in der Region Zollernalb und Umgebung:

 

-30. April/ 1. Mai 2012
Neonazis ziehen durch Donaueschingen

Donaueschingen – 30 bis 50 Neonazis zogen in der Nacht zum 1. Mai mit weißen Masken sowie Fackeln und Banner durch die Donaueschinger Innenstadt und skandierten national-sozialistische Parolen, die jüngst von der bundesweit agierenden rechtsradikalen Gruppe »Die Unsterblichen« zu hören waren. Dabei wurden auch Fackeln und Feuerwerkskörper gegen einen Kebab-Imbiss geschleudert. Beim Eintreffen der Polizei flüchteten die Neonazis. Die Beamten stellte jedoch einige. Sie stammen aus Nordbaden und der Schweiz.

Als Reaktion auf die nächtlichen Vorfälle fand am ersten Mai in der Donaueschinger Innenstadt eine Mahnwache statt.

Die Neonazis gehören zu einer Gruppe, die sich „Die Unsterblichen“ nennen und mit Flashmobs gege die Demokratie demonstrieren. Sie werben vor allem in den neuen medien unter jungen Nutzern um Mitstreiter für Fremdenhass und rechts Gesinnung.

Artikel auf Schwarzwälder Bote

-7./8. Januar 2012
Mordversuch in Trillfingen bei Haigerloch

In der Nacht vom 7. auf den 8. Januar 2012 kam es 3.30 Uhr nach einer Fasnet-Showtanzveranstaltung in der Trillfinger Festhalle zu einer Massenschlägerei, die laut Presse „offenbar von rechtslastigen Jugendlichen angezettelt wurde“. Laut Polizei hatten sieben Nazi-Skinheads etwa 20 bis 30 jüngeren Festbesucher vor der Festhalle provoziert. Die Angreifer-Gruppe bestand laut Presse aus fünf Männern im Alter zwischen 17 und 34 Jahren und zwei Frauen im Alter von 20 und 26 Jahren. Vier von ihnen kommen aus dem Zollernalbkreis und einer aus einem Nachbarkreis.
Ein 22jähriger Angehöriger der Naziskin-Gruppe setzte sich in sein Auto, fuhr in Begleitung seiner 20jährigen Freundin auf eine Menschengruppe zu und verletzte dabei drei Menschen. Die Opfer erlitten Quetschungen, Risswunden und starke Prellungen, die ärztlich versorgt werden mussten. Insgesamt wurden bei dem Angriff durch die Nazi-Skins fünf Festbesucher aus Haigerloch im Alter zwischen 21 und 24 Jahren verletzt.
Laut Presse flüchtete der Täter nach seinem Angriff, kehrte aber kurze Zeit später zu Fuß an den Tatort und zu seinen Gesinnungsgenossen zurück, die noch immer in die von ihnen angezettelte Schlägerei verwickelt waren. Die eintreffende Polizei nahm aus der Angreifergruppe fünf Personen, vier junge Männer und eine Frau im Alter zwischen 17 und 21 Jahren, vorläufig fest. Der 22jährige Auto-Amokläufer konnte ermittelt werden und sitzt wegen versuchten Totschlags in Haft.

Die Kampagne „Alboffensive – Kein brauner Alb(t)raum!“ bewertet den Angriff eines Neonazis mit einem Auto als Mordversuch, da man mit einem über eine Tonne schweren Gefährt wie einem Auto einen oder mehrere Menschen tödlich verletzen kann. Die „Alboffensive“ ist erleichtert darüber dass die Angegriffenen diesen Mordversuch überlebt haben. Die Tat zeigt zum wiederholten Male das gefährliche Potenzial neonazistischer Gewalt.
Der Fall erinnert an einen ähnlichen Angriff am 1. Oktober 2011 im Landkreis Emmendingen, Damals attackierte am Rand der kleinen Gemeinde Riegel der lokale Nazi-Kader von der „Kameradschaft Südsturm Baden“ und NPD-Sympathisant Florian Stech einen 21jährigen Antifaschisten mit seinem Auto an und verletzte in schwer.
Wir werden als „Alboffensive“ trotz der offensichtlichen Gefahr weiter gegen die braunen Umtriebe im Zollernalbkreis angehen, aus dem immerhin vier der sieben Täter vom 7. Januar 2012 kommen.

Artikel auf taz.de

Artikel 1 auf swp.de

Artikel 2 auf swp.de


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- 4. Januar 2012
Nazischmierereien in Haigerloch

Artikel aus dem WOM:


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-10. November 2011
Prügelnde Nazis in Schömberg

Artikel aus dem Schwäbischen Tagblatt vom 10.11.2011:


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-1.Oktober 2011
Balingen: Stadtbekannter Neonazi zückt Messer

Gefunden auf http://linksunten.indymedia.org

[…]Bereits einen Tag später ereignete sich auf einem Konzert in Balingen ein ähnlicher Zwischenfall. Dort tauchte ein stadtbekannter und extrem gewaltbereiter Neo-Nazi auf und geriet sofort in Streit mit einem Besucher. Daraufhin zückte die als Neo-Nazi bekannte Person ein Messer, welches er jedoch durch das schnelle Eingreifen von weiteren Konzertbesuchern nicht zum Einsatz bringen konnte. Der Angreifer wurde überwältigt und ihm das Messer sofort entwendet. Anschliessend wurde er von mehreren Personen vom Veranstaltungsort entfernt und blieb diesem auch weiterhin fern.[…]

-30.September 2011
Albstadt: Mordversuch mit rechtem Hintergrund

Ein 31jähriger Rechter sticht im Verlauf eines heftigen Streits mehrfach auf einen 27jährigen ein.
Das Opfer wurde in die Kreisklinik eingeliefert und ist nach einer Notoperation außer Lebensgefahr.
Der Täter kam aus einer Nachbargemeinde Meßstetten und trug ein Tshirt der Nazi-Modemarke „Thor Steinar“. Nach einer intensiven Fahndung wurde er von der Polizei gefasst, soll die Tat gestanden haben und sitzt in U-Haft

-13. September 2011
- Rassist schlug zu:

Artikel aus dem Zollernalbkurier:


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- Axel Heinzmann(NPD) stellt sich in Hechingen als Bürgermeister zur Wahl.

Artikel aus dem Zollernalbkurier:


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-26. April 2011
Albstadt: Autofahrer attackiert und mit „Scheissausländer“ beschimpft

Zeitungsartikel aus dem Zollernalbkurier

-30. März 2011
Schlägerei mit Nazis beim nachtumzug in Rangendingen

Artikel aus dem Zollern-Alb-Kurier vom 30.03.2011:


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-26. März 2011
„Hakenkreuzfahne“ weht in Biesingen

Artikel aus dem Schwarzwälder Boten vom 26.03.2011:

-3. Februar 2011
„Wieder rechtsextreme Parolen im oberen Killertal“ titelt die Südwest Presse

Zum Onlineartikel der Südwest Presse

Zum Zeitungsartikel

-2. Februar 2011
Balingen: Hans Schmidt(NPD) aus Biesingen tritt zur Wahl an:
Artikel aus dem Zollernalbkurier

-28. Januar 2011
Hechingen/Reutlingen: Edda Schmidt(NPD) aus Biesingen tritt zur Wahl an:
Artikel aus den Schwarzälder Bote

-21. Oktober 2010
Polizei besucht Rechtsextreme zuhause
Balingen. Vor einigen Tagen wurden über 20 Personen aufgesucht, die zur rechten Szene gehören oder durch entsprechende Straftaten bei der Kripo Balingen aufgefallen sind. Die Beamten der Beratungs- und Interventionsgruppe gegen Rechtsextremismus (BIG Rex) klärten in zahlreichen Gesprächen über die Gefahren der Szene auf. Die Betroffenen sollten motiviert werden, aus diesem Kreis auszusteigen.
Im vergangenen Jahr wurden 36 einschlägige Straftaten bei der Polizeidirektion Balingen registriert. Die Meisten davon waren so genannte Propaganda-Delikte, aber auch Sachbeschädigungen mit politischem Hintergrund – dies sind acht Fälle mehr als im Vorjahr.
Schwäbisches Tagblatt

-06. Oktober 2010
Nazischmierereien in Ebingen:
Zollern-Alb-Kurier

-03. Juli 2010
In Albstadt werden beim Autokorso nach dem Sieg von Deutschland über Argentinien bei der Fußballweltmeisterschaft der Männer Reickskriegsflaggen gezeigt. Auch in Tübingen-Derendingen wurden Reichskriegsflaggen gesichtet.

- 06. Juni 2010:

Der Böblinger NPD-Kreisrat Janus Nowak möchte, trotz Hausverbot, an der KZ-Gedenkstätteneröffnung in Hailfingen-Tailfingen teilnehmen. Nach kurzem Gerangel wird er von der Polizei abgeführt.
Stuttgarter Nachrichten

- Mitte Februar 2010:

In Gammertingen wurden an ein Wohnhaus ein Hakenkreuz sowie ein "SS" gesprüht.

 

- 16. November 2009 :

In Balingen wurden erneut Naziplakate in Din A3 Größe verklebt. Dabei handelt es sich um ein "Kriegshelden Gedenkplakat".
Die ersten Plakate sind am Freitag Abend (13.11.2009) aufgefallen.
Inzwischen mussten wir feststellen, dass die ganze Innenstadt damit voll ist.
Die meisten wurden mittlerweile entfernt!

Hier ein entferntes Plakat:

 

- 3. November 2009 :

Zwischen dem 30.10. und dem 1.11. sprühten Unbekannte ein Hakenkreuz ans Meßstettener Rathaus.

Zollernalbkurier vom 3.Nov2009:

 

- 25. auf den 26. September 2009 :

Vom 25. auf den 26. September wurden in der Innen- und Südstadt in Balingen NPD-Parteizeitungen verstreut. Im gleichen Zeitraum sind auch neue rechte Aufkleber aufgetaucht. Diese wurden vorallem am Rathaus verklebt.

- 22. und 23. August:

Am Wochenende vom 22. und 23. August wurden Kandidaten-Plakate der SPD und von den Grünen in der Innenstadt Balingens mit Neonazi-Aufklebern großflächig beklebt sowie Großplakate aller Parteien und CDU-Kandidaten-Plakate an Stellwänden mit ähnlich lautenden Hetz- und Hass-Parolen beschriftet.

Quelle: http://www.schwarzwaelder-bote.de/wm?catId=79053&artId=14181156&offset=1

-14. April 2009
Eine Alboffensive Veranstaltung zum Thema Rechtsextremismus in Süddeutschland mit Robert Andreasch findet in Hechingen statt(mehr dazu im Kampagnenarchiv)
Nazis klemmen Flugblätter unter die Scheibenwischer etlicher Autos in der Umgebung.

Schlecht gemacht aber dafür mit Hakenkreuz:
Zum Flugblatt

 

- März 2009:

An einer Brücke zwischen Hechingen und Haigerloch tauchen Nazi-Schmierereien auf. Es wird u.a. das Kürzel NSBA verwendet, was vermutlich für Nationale Sozialisten Bundesweite Aktion steht.

 

- Februar 2009

In Gammertingen tauchen Hakenkreuzschmierereien auf.

 

- 09/10.02.2009

In Starzeln und Burladingen-Hausen (oberes Killertal) sprühten Unbekannte in der Nacht vom 9. Auf den 10.02.2009 Nazi-Parolen, darunter auch Odin statt Jesus an eine Kapelle. Laut Presse entstand ein Schaden von 65.000 Euro.

 

- 28.01.2009

Die NPD soll Interesse am Alb-Hotel signalisiert haben. Zollernalb / Bitz.

 

- 11.01.2009

In der Nacht vom Sonntag, den 11. Januar 2009 kommt es auf dem Hörschwager Narrenfest zu Prügeleien zwischen insgesamt 30 Mitgliedern zweier Nazigruppen aus Burladingen und Balingen . Der „Reutlinger Generalanzeiger“ vom 13. Januar schreibt von „bekannten »Szenegrößen « aus Burladingen , Trochtelfingen und von der Reutlinger Alb . Die regionalen Skinheads hatten Verstärkung aus dem Rems-Murr-Kreis mitgebracht.“

Artikel aus dem Schwäbischen Tagblatt:

 

- 10.01.2009

Am 10.01.2009 beteiligten sich „freie Nationalisten“ und NPD-Mitglieder aus Stuttgart und dem Kreis Tübingen in Balingen an einer Pro-Palästina-Demonstration, an der insgesamt 300 Personen teilgenommen haben sollen.
Vgl. http://www.jugend-offensive.info/aktionsberichte/Baden-Wurttemberg/Freiheitskampf_in_Palaestina-699.html bzw. http://www.widerstand.info/4843/balingen-solidaritaet-mit-dem-freiheitskampf-in-palaestina/

 

- 10.12.2008

Am 10. Dezember 2009 werden bei einem Konzert des linken Liedermachers Konstantin Wecker in der Balinger Stadthalle von JN/NPD-Aktivisten Flugblätter verteilt.

 

- 27.10.2008

Der, der extrem rechten Reichsbürger-Szene zuzuordnende, Stefan Andreas Görlitz (ehemals ein Vorstands-Mitglied der Interim Partei Deutschland ) wollte am 29. Oktober 2008 im TSV-Sportheim von Balingen-Frommern zum Thema Aktuelle Rechtslage in Deutschland – Die Selbstbedienungsrepublik referieren. Als den Verantwortlichen diese Hintergründe bekannt werden untersagen sie kurzfristig die Veranstaltung. Eine vorbildliche Reaktion!

Lokale Ansprechpartner der rechtsextremen Interim Partei Deutschland (IPD) waren laut Zeitungsbericht ein Jürgen Scheck und ein Roland Eberhard gewesen.

Screenshot vom Schwarzwälder Boten:

 

- 08.07.2008

Rechte randalieren in Balingen: Zerstörter Kunstwerk, kaputte Blumentöpfe und ein umgekipptes Toilettenhäuschen.

Wie der Schwarzwälder Bote berichtete:
http://www.schwarzwaelder-bote.de/wm?catId=7833411&artId=12992539

 

- 21.06.2008

NPD-Mitglieder und -Anhänger feierten am 21. Juni 2008 Sommersonnenwende auf dem Gasthof „Linderhof“ bei Straßberg (Zollernalbkreis). Nach VS-Angaben nahmen 60-90 Personen an der Feier teil, nach NPD-Angaben mindestens 100. Auch Personen aus der Schweiz und Österreich sollen teilgenommen haben.

 

- 12.05.2008
(Pfingstmontag)

Unbekannte sprühten Hakenkreuze an die Ringinger Friedhofskapelle und das Burladinger Rathaus.

 

- 10.04.2008

Am 10.04.2008 kommt es am Reutlinger Gericht es zu einem Prozess gegen Daniel M. (22) aus Balingen und Daniel A. (21) aus Albstadt . Die beiden Angeklagten hatten im Juli 2007 einen Jugendlichen in Reutlingen angriffen, weil sie ihn der linken Szene zuordneten. Zuvor hatten sie auf dem Kurt-Festival u.a. den NoNPD-Stand fotografiert. Im Gericht sind etwa 15 SympathisantInnen und sympathisierende ZeugInnen anwesend. Der Richter betitelt die Gruppe zu der die Angreifer gehören als „Clique aus dem Alb-Umland“.

Der Richter verhängt für beide Angeklagten zweimal neun Monate Haft auf Bewährung.

Daniel A. soll zusätzlich noch 500 Euro Schmerzensgeld und 1.500 Euro Spende an einen Verein zahlen. Bei Martin M. sind es 250 Euro Schmerzensgeld und eine Spende von 500 Euro.

 

- 28.02.2008

Aktivisten des NPD-KV Zollernalb verteilten am 28. Februar 2008 im und vor dem „Theater Lindenhof“ in Melchingen Hetzschriften gegen die Uraufführung des Stücks „Georg Elser – Allein gegen Hitler“. Presserechtlich verantwortlich zeichnet sich für das Papier Edda Schmidt aus Bisingen . Wegen der im Papier enthaltenen „Verunglimpfung des Staates“ musste sich Edda Schmidt am 22. September vor dem Hechinger Amtsgericht verantworten.

mehr: NPD-Aktivistin vor Gericht, in: Reutlinger General-Anzeiger v. 19.09.2008

 

- August 2007

JN-Verteilaktion eines Flugblattes („Bürgerinfo: Wird Burladingen zur Schwäbischen Bronx?“) in Burladingen im August 2007.

 

- 04.08.2007

Oi-Party in Balingen mit mindestens 30-40 Nazis, darunter auch der JN/NPD-Kader Alexander Neidlein.

 

- 21.07.2007

Etwa 45 Neonazis (Eigenangabe) aus der JN und Umfeld fuhren nach weitestgehend gescheiterten ersten Geh-Versuchen in Tübingen und Hechingen am 21. Juli 2007 nach Balingen , um dort von 17 bis 19 Uhr auf ihren Abtransport zu warten.

 

- Juni 2007

In Bisingen wurde im Juni 2007 das Lokal „5. Elements“, dass von einer türkischen Frau gepachtet ist, mit rechtsextremen JN-Aufklebern bepflastert.

Jörg Wahl Stephanie Apelt: Parolen gegen Ausländer, 23.06.2007,
http://www.suedwest-aktiv.de/region/hohenzollerischezeitung/bisingen/2935942/artikel.php

 

- 19.05.2007

Die NPD/JN organisierte am 19. Mai 2007 in Balingen e inen Informationsstand als Beteiligung am zweiten „G 8-Aktionstag“ der NPD deutschlandweit im Rahmen ihrer völkischen „Antikapitalismus“kampagne.

 

- Februar 2007

Mitte Februar 2007 stellte die Polizei in Hechingen eine Reichskriegsflagge in einem Garten sicher.

 

- 09.12.2006

Am 9. Dezember 2006 kam es in Burladingen südlich von Tübingen auf dem örtlichen Weihnachtsmarkt zu Übergriffen durch rechte Skinhead. Beteiligt sind auch ein 25jähriger Mössinger und ein 20jähriger aus dem Kreis Tübingen.

Schwäbisches Tagblatt, 13.12.2006

 

- 28.10.2006

Am 28.10.2006 fand in Burladingen-Killer ein Nazi-Konzert mit 100 Personen statt.

 

- Oktober 2006

Im Oktober 2006 kam es in Balingen zu einem Übergriff von drei rechten Schlägern auf drei Jugendliche.

tol: Rechte Schläger beim E-Center beim Balinger E-Center, http://www.tagblatt.de/index.php?artikel_id=35614154

 

- 23.09.2006

Auf der Fahrt zu der Nazi-Demonstration am 23.09.2006 in Göppingen versuchen Rechtsextreme aus dem Zollern-Alb-Kreis am Tübinger Bahnhof Antifaschisten anzugreifen, werden aber von der Polizei gestoppt.

Eintrag im rechtsextremen Wikinger-Forum

 

- Januar 2005

Anfang Januar 2005 tauchen in Gamertingen am örtlichen Gymnasium Hakenkreuzschmierereien auf.

 

- 01.09.2004

Am 01.09.2004 wurde in  Haigerloch  ein jüdischer Friedhof geschändet.

 

- 22.01.2004

Der Zollernalbkurier berichtete:

Die Polizei verhinderte das größte Neonazi-Konzert in Baden-Württemberg seit Sommer 2001 im Kreis Rottweil.
Nach Informationen der Schwäbischen Zeitung Rottweil waren "Spreegeschwader" aus Berlin und "Radikahl" aus Thüringen zwei von mehreren Bands, die bei dem Neonazi-Konzert auftreten sollten.
Der "Radikahl"-Sänger unterhält enge Kontakte zur Neonazi-Band "Propaganda", deren Mitglieder aus Balingen, Rosenfeld-Täbingen, Sulz-Renfrizhausen und Laichingen kommen.

 

- 02.04.2001

Am 02.04.2001 wurde in Hechingen ein jüdischer Friedhof geschändet.

 

- 28.05.1999

Am 28. Mai 1999 greift ein Skinhead in Balingen-Rosswangen in einer Gaststätte eine andere Person körperlich an. Er bezeichnet die Person als „Jude“ und „Fettsack“. Er werde ihn totschlagen, wenn er ihn erwischen werde. Zwei andere Täter beschimpften den Geschädigten als „Judas“ und „Verräter“. Als Tatmotiv wird der Ausstieg des Geschädigten aus der örtlichen Skinhead-Szene vermutet.

 

- 13.11.1992

Am 13.11.1992 demolieren in der Nacht in Balingen fünf junge Männer zwei Asylbewerberheime und bedrohen die Bewohner mit Holzlatten

 

- August 1990

Im August 1990 werden in Hechingen von vier Skinheads 100 Grabsteine umgestoßen. Dieselben Täter schändeten im Sommer 1990 bereits jüdische Friedhöfe in Stuttgart und Tübingen und im Oktober 1990 zwei KZ-Friedhöfe.

 

 

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